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Bafing Kul in Concert: 26. März / La Ligne 13 / Paris

 

Am Samstag, den 26. März 2011 wird Bafing Kul auf der Bühne der „Ligne 13“ in Paris ein musikalisches Live-Feuerwerk mit seiner Appolo-Band entfachen:

Unter dem Motto „Il était une fois à Bamako“ wird das Konzert an die Revolution in Mali 1991 erinnern, die zum Sturz des Diktators Moussa Traoré führte und den Weg für demokratische Verhältnisse ebnete.

Doch zu den Verliererinnen dieser Revolution zählen zweifelsohne die Frauen Malis: An den flächendeckenden Gewalt-Exzessen gegen sie – verübt von oder im Interesse der malischen Männer – hat sich nichts geändert: Mehr als 90% der weiblichen Bevölkerung werden Opfer von Genitalverstümmelungen, ganz legal: Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Ländern gibt es in Mali immer noch kein Gesetz, das die Verstümmelungen verbietet.  Kein Wunder, dass sich trotz  Demokratisierung die miserable soziale Situation der Bevölkerung nicht verbessert hat und Mali nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt zählt: Wenn die Hälfte der Bevölkerung so schwer misshandelt, körperlich geschädigt und traumatisiert wird, ist nachhaltige Entwicklung schlicht unmöglich…

Bafing Kul setzt sich mit seiner Musik für die Rechte der Frauen und Mädchen in seinem Heimtland ein und macht sich für ein Ende der Genitalverstümmelungen stark. Einen besseren Zeitpunkt als den 26. März könnte es deshalb kaum geben, an dem er mit seiner Musik daran erinnert, dass die „wahre Revolution“ noch bevorsteht.

Bafing Kuls Dokumentation „C’est ne pas pour aujourd’hui/It won’t be for today“(Mali/2006) spiegelt die breite Befürwortung der Verstümmelungen in Mali:

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