Music

Féenose

Féenose

Sylvie Toé alias Féenose wuchs in Burkina Faso auf. Sie entdeckte bereits als Kind ihre Liebe zur Musik – und ihre älteren Brüder steckten sie mit dem „Hip-Hop-Virus“ an. Nachdem sie 2001 mit dem burkinischen Rapper Smokey einen gemeinsamen Titel aufgenommen hatte, begann sie 2002 an ihrem ersten eigenen Album Da Wou Wo zu arbeiten.

Auf Da Wou Wo, das sie komplett selbst produziert hat, geht es neben Alltags-Themen wie Liebe um die kritische Auseinandersetzung mit der untergeordneten Rolle afrikanischer Frauen, die z.B. in der Praxis der Genitalverstümmelung besonders deutlich wird. Mit Excision (Silence) rechnet Féenose ungeschönt mit dieser systematischen Gewalt ab.

Im Dezember 2011 war es endlich soweit: Féenoses neues Album Albinos ist erschienen (erhältlich z.B. als Download bei Amazon)! Féenose bricht das Schweigen über ihre eigene schmerzvolle Erfahrung, die sie als Kind durch die Genitalverstümmelung erleiden musste.

Ich habe jetzt den Mut und die Stärke, in der Öffentlichkeit darüber sprechen, dass ich selbst Opfer dieser Praktik bin. Die Welt soll wissen, dass wir – Frauen und Mädchen, die diese Gewalt überlebt haben – wirklich existieren, denn oft genug sind wir dazu verdammt uns zu verstecken und zu schweigen, um gesellschaftlich nicht geächtet zu werden. (Interview)

Für ihren Song Confidence, den ihr auch auf dem Album hört, hat Féenose ein sehr persönliches Video veröffentlicht:

In Burkina Faso, Féenoses Heimatland, sind nach wie vor 73 % aller Mädchen dieser systematischen Gewalt ausgesetzt. VISION ACTION CHANGE setzt sich mit neuen, wirksamen Ansätzen (z.B. Unversehrtheitskontrollen) für den Schutz von Mädchen in Entwiklungshilfeprojekten ein.

Mehr über Féenose

Offizielle Webseite | MySpace | Facebook

Video zu Excision (Silence)

Tags:

Comments are closed.