Erfahren Sie mehr über die Künstler/innen des Albums

Musiker

Gentleman

Gentleman

Mit mehr als 1 Million verkaufter Alben weltweit und vielen Gold- und Platin-, sowie Echo- und Comet-Auszeichnungen darf Gentleman als erfolgreichster und bekanntester Reggae-Künstler Deutschlands angesehen werden.

Sein aktuelles Album Diversity stieg im April 2010 auf Nummer 1 der Albumcharts ein, genauso wie Confidence 2004, von dem Gentleman’s VISION ACTION CHANGE-Song „For the Children“ stammt. Der Song ist ein eindringlicher Aufruf, Kinder in einer liebevollen und respektvollen Umgebung aufwachsen zu lassen. Und genau darum es geht im weitesten Sinne auch beim Engegement für ein Ende der Verstümmelung von Mädchen.

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Haddy N’Jie

Haddy N’Jie

In ihrem Heimatland Norwegen gehört Haddy N’Jie zu den zehn einflussreichsten Geschäftsfrauen mit multikulturellem Hintergrund (ihr Vater stammt aus Gambia, ihre Mutter ist Norwegerin). Sie arbeitet als Autorin, Journalistin, Songwriterin, Sängerin und Moderatorin und hat spätestens seitdem sie den Eurovision Songcontest 2010 moderiert hat, europaweite Bekanntheit erlangt.

„We won’t be quiet anymore“ – lautet eine Song-Zeile aus ihrem VISION ACTION CHANGE-Beitrag „Shout sister shout“ – und könnte somit kaum besser passen, wenn es darum geht, das Schweigen und die Ignoranz zur Gewalt, die Mädchen durch Genitalverstümmelung angetan wird, abzulegen.

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Max Ray Ibrango

Max Ray Ibrango

In seinem Heimatland Burkina Faso gehört Max zu den Top-Jazz-Musikern und erhielt 2008 den Preis für die beste Jazz-Performance.

Seit vielen Jahren setzt sich der Künstler mit seiner Musik, aber auch mit Informationsveranstaltungen für ein Ende der Verstümmelungspraxis in Burkina Faso ein. Seit 2006 nimmt er jährlich an den Menschenrechtswochen in Burkina Faso teil und leitet Diskussionen, Präsentationen und Veranstaltungen an Schulen und Universitäten.

In seinen Songs setzt er sich regelmäßig sehr kritisch mit der Gewalt der Genitalverstümmelungen auseinander und fordert: Weiterlesen

Joy Denalane

Joy Denalane

Joy Denalane gilt als deutsche „Queen of Soul“, ihre Tourneen sind regelmäßig ausverkauft, sie wurde mehrfach für den Echo nominiert und gewann den Comet. Im Moment arbeitet sie an ihrem neuen Album und wird im Januar 2011 beim „Wir Beaten Mehr“-Event gemeinsam mit Xavier Naidoo, Cassandra Steen und den Söhnen Mannheims performen.

Der Song „Change“ aus dem Jahr 2007, den sie gemeinsam mit Lupe Fiasco aufgenommen hat, bekommt vor dem Hintergrund des Engagements gegen Genitalverstümmelung eine neue Bedeutung:

We’re halfway there, cause we know the truth – but living is another thing. We’ll overcome Overcome the things they do…” (Auszug aus den Lyrics)

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Noora Noor

Noora Noor

Noora Noor’s Eltern stammen aus Somalia und Yemen, sie verbrachte ihre Kindheit in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bevor sie mit ihrer Familie nach Norwegen zog, wo sie heute lebt. Nach einem Auftritt auf einem norwegischen Jugendfestival erhielt Noora Noor im Alter von 15 Jahren prompt einen Plattenvertrag mit der Warner Music Group. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme wird sie als die „skandinavische Soul-Queen“ gefeiert. Mit Ihrem hochgelobten aktuellen Album Soul Deep gewann sie 2009 den Norwegischen Grammy (den Spellemannsprisen) als beste Künstlerin des Jahres.

“Hopefully my music can bring some light and happiness into peoples lives in spite of sadness, surrounding threats of violence, terror, racism or even just too much stress in peoples lives..” sagt sie in einem Interview. Weiterlesen

Féenose

Féenose

Sylvie Toé alias Féenose wuchs in Burkina Faso auf. Sie entdeckte bereits als Kind ihre Liebe zur Musik – und ihre älteren Brüder steckten sie mit dem „Hip-Hop-Virus“ an. Nachdem sie 2001 mit dem burkinischen Rapper Smokey einen gemeinsamen Titel aufgenommen hatte, begann sie 2002 an ihrem ersten eigenen Album Da Wou Wo zu arbeiten.

Auf Da Wou Wo, das sie komplett selbst produziert hat, geht es neben Alltags-Themen wie Liebe um die kritische Auseinandersetzung mit der untergeordneten Rolle afrikanischer Frauen, die z.B. in der Praxis der Genitalverstümmelung besonders deutlich wird. Mit Excision (Silence) rechnet Féenose ungeschönt mit dieser systematischen Gewalt ab.

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Shafiq Husayn

Shafiq Husayn

Seit Ende der 90er Jahre verwirklicht sich Shafiq Husayn, der aus Cleveland/Ohio stammt, musikalisch gemeinsam mit Om’Mas Keith und Taz Arnold in der kalifornischen Hip-Hop-Band Sa-Ra, die bei Kanye West’s Label Good Music unter Vertrag ist.

2009 veröffentlichte er mit En-A-Free-Ka sein eigenes Debütalbum, dessen Titel ein Wortspiel aus Afrika (dessen Rhytmen und Einflüsse unverkennbar sind) und dem altägyptischen Begriff Geist bildet: In A-Free-Ka zu sein, bedeutet für Shafiq Husayn, mit einem freien Geist – ohne Limits und ohne Beschränkung – zu leben, offen für Liebe, Wahrheit, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

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The Buccaneers

The Buccaneers

Seit 1993 begeistert die österreichische Roots-Groove-Reggae-Band The Buccaneers mit ihren melodischen Reggae-Songs und ihren guten Vibes die Fans und tritt regelmäßig auf nationalen und internationalen Festivals auf.

Für Infibulation nahm sich Captain Joe Morgan viel Zeit, um eine wirklich starke Botschaft zu formulieren, die „die Sichtweise der Welt verändern kann“:

After listening to a Radio-Show talking about FGM approximately 8 years ago, I was kind of mesmerised by the fact that I hadn’t heard of this vicious practice before. As I’m the father of three girls, I couldn’t believe how other parents could voluntarily kill their childrens souls and so, I decided to write a song about that. It took me like 6 years to find the right words… Weiterlesen

The Bonde

The Bonde

The Bonde heißt die Band der drei talentierten Freundinnen Lauriel Harte Marger, 17, LeAnetta Robinson, 17 and Alexa D’Angelo, 17, die sich mit ihrer ausdrucksstarken Musik im „à capella-Stil“ sozial engagieren und dabei Leichtigkeit versprühen und sich am Puls der Teenager-Trends bewegen.

Als sie sich damit auseinandersetzten, dass immer noch jedes Jahr mehr als drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt werden, nahmen sie den Song Behind The Lies auf, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Der Song wurde am 06. Februar 2010 – dem Internationalen Tag Null Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung – veröffentlicht und z.B. live für die UN in New York performt.

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Patrick Bebey

Patrick Bebey

Patrick Bebey, 1964 als Sohn des bedeutenden Musikers und Autors Francis Bebey geboren, wuchs in Paris auf. Seine künstlerische Laufbahn ist geprägt vom Studium der klassischen Musik am Pariser Conservatoire sowie brasilianischer und afrikanischer Musik. Jazz- und Pop-Elemente spielen in seinen Kompositionen eine ebenso große Rolle wie traditionelle afrikanische Musik. Zu seinen Partnern auf der Bühne gehören Persönlichkeiten wie Miriam Makeba, Mory Kante oder Papa Wemba.

Das Stück Eyidi ist eine Hommage an Patricks Onkel, Dr. Marcel Bebey Eyidi, der sich als Arzt in Kamerun neben seinem humanitären Einsatz auch politisch engagierte und stets für die Überwindung von Ungerechtigkeiten eintrat.

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